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Das MOORiZ – Moorinformationszentrum Wedemark-Resse wurde im September 2011 eröffnet. Die Dauerausstellung über die Entstehung der Moore und deren Fauna und Flora soll helfen das Bewusstsein des Menschen für den ökologischen Wert und den Erhalt dieses einzigartigen Naturraums zu schärfen. Spielerisch interaktiv, multimedial und höchst interessant gestaltet, wird ein erlebnisreicher Eindruck über Moore im Allgemeinen und die vier umliegenden Hochmoore der Hannoverschen Moorgeest im Besonderen vermittelt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Termine mit der Geschäftsstelle nach tel. Vereinbarung

MOORiZ – Moorinformationszentrum Wedemark-Resse, Altes Dorf 1b, 30900 Wedemark-Resse, Tel. 05131/4799744             

Broschüre MOORiZ

Broschüre Moor-Erlebnispfad

AKTUELLES

Sonntag, 20. August 2017, 12.00 Uhr, Vernissage zur Ausstellung “Totes Moor”, Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer

Zwischen Steinhuder Meer und Neustadt erstreckt sich das Tote Moor, eine heute weitgehend trockengelegte Landschaft.

Bemühungen das Moor zu kultivieren, reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. In der Nähe von Neustadt wurde eine Moorkolonie gegründet.

Ende des 19. Jahrhunderts begann die Industrialisierung des Torfabbaus. In den Armutsregionen Europas wurden Tausende von Arbeitskräften – Männer und Frauen – angeworben, um im Toten Moor Torf zu stechen. Torfarbeit war Schwerstarbeit.

Während des Ersten Weltkrieges arbeiteten Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter im Moor. Der Mangel an Arbeitskräften und deren Verteuerung im Zuge der Novemberrevolution 1918 führte zur Mechanisierung des Torfstiches. Dennoch wurden nach wie vor erfahrene Torfstecher zum Beispiel in den Niederlanden angeworben. Im Zweiten Weltkrieg wurden Kriegsgefangene und Zivilisten aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten im Toten Moor als Zwangsarbeiter eingesetzt. In den 1950er und 1960er Jahren kamen erneut ausländische Arbeitskräfte, die diesmal “Gastarbeiter” genannt wurden.

Heute ist das Tote Moor weitgehend abgetorft und trockengelegt. Inwieweit die Renaturierung gelingt, wird die Zukunft zeigen.

Der historische Teil der Ausstellung, verfasst von Hubert Brieden und Helge Kister vom Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V. in Neustadt am Rübenberge, dokumentiert eines der interessantesten Kapitel zur Geschichte der Arbeitsmigration in der Region Hannover. Ergänzt und vertieft wird die Ausstellung durch „Impressionen“ von Kerstin Faust, freischaffender Künstlerin aus der Gegend um Neustadt, die sich der „Land Art“, Arbeiten aus Naturmaterialien, verschrieben hat.

 

Freitag, 01. September 2017, 18.00 Uhr, 6. Resser Moorfest

Mittwoch, 13. September 2017, 19.00 Uhr, Fachvortrag mit Dipl. Biologe Dr. Reinhard Löhmer
“Moorschutz in Niedersachsen aus Sicht der Faunistischen Arbeitsgemeinschaft Moore”, Eintritt 5€/ Person

Sonntag, 24. September 2017, 10.00 Uhr, Geführte Radtour zur Ausstellung “Totes Moor”, Treffpunkt in Neustadt, ZOB, Dauer circa 4 Stunden, 5€/Person

Montag, 25. September 2017, 20.00 Uhr,  Kino im MOORiZ, Einlass 19.30 Uhr

Samstag, 30. September 2017, 19.00 Uhr,  Krimilesung “Totes Moor” von und mit Hubert Brieden, Eintritt 8€/Person


 

 

 

LINKS

Sponsoren

Förderkreis der Grundschule Resse e.V.

Sponsoringkonzept Moor-Erlebnispfad

Aktuelle Termine


  • 01 September 2017 18:00
    6. Resser Moorfest

  • 13 September 2017 19:00
    Fachvortrag "Moorschutz in Niedersachsen aus Sicht der Faunistischen Arbeitsgemeinschaft Moore"

  • 24 September 2017 10:00
    Radtour "Totes Moor"

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Öffnungszeiten

Mittwoch - Sonntag
11.00 - 17.00 Uhr

Eintritt MooriZ gratis
Führungen an die Moore
nach Vereinbarung:

Erwachsene 4 Euro
Kinder ab 10 Jahren 2 Euro
Schulklassen ermäßigt